Magazin für neue Literatur
Wie viel Selbst steckt im Auto, wie viel Wahrheit in der Fiktion? Muss es sich um Geschichten aus dem eigene Leben handeln? Oder reicht schon der persönliche Winkel, aus dem man auf die Welt blickt? Das Altgriechische αὐτός bedeutet "selbst", beziehungsweise "selbst-" als Vorsilbe. Autoerotik, Autonomie, aus dem Selbst fließt einiges. Aus dem Auto-Ich im schlimmsten Fall schwarzes, stinkendes Motoröl.
In der fünften Ausgabe lädt Delfi zur literarischen Spritztour ein. Unsere Autor_innen erzählen von gewonnenen und gepfändeten Autos, von liebenden und leidenden Selbst, von dürftiger Nachtsicht und von Abfall im Fahrtwind. Schnallt euch an. Wir cruisen los.